Bau einer Rolldachhütte.

Hallo,

nun ist es so weit. Der Bau meiner Sternwarte hat endlich begonnen. Der richtige Platz ist gefunden und die ersten Aktivitäten sind getan.

Zuerst mußte die alte Blechhütte weichen. Altes Fundament ausbuddeln und einebnen. Dann wurde ein neuer Sockel 3x3m ausgehoben und gemauert, wo die Hütte drauf zu stehen kommt.

In der Mitte habe ich einen 90x90x90cm Schacht ausgehoben, indem ein Kanalrohr mit einer Länge von 2m und einen Durchmesser von 250mm eingesetzt wurde. Das Rohr bekam im unteren Bereich 4 Querstangen eingesetzt.

Mit einem selbstgebauten Bohrer wurde von außen, unter dem Sockel, bis zum Schacht ein Loch gebohrt. Dadurch wurde das Stromkabel gezogen und durch die Röhre nach Oben verlegt. Für die spätere Stromversorgung an der Säule.

Die Verschalung, ist 8cm unter dem Level des Sockels angelegt. Moniereisen wurde eingebracht und mit Betonkies ( Mischung 4:1 ) aufgefüllt.

Der Innenbereich wird mit Schotter und Verlegesplitt aufgefüllt, wo später Gehwegplatten verlegt werden.

Nun ist die Säule in der Grundbasis vorbereitet. Die erste Scheibe ( eine Bremsscheibe ) wurde mit drei 1m Gewindestangen 12mm in den Beton eingelassen. Wobei die Stangen im unteren Bereich Querstreben haben, die ein Drehen verhindern. Zusätzlich sind noch drei Edelstahl-Gewindestangen 12mm auf dem Flansch verschraubt. Diese werden zum Nivellieren verwendet.

Eine zweite Bremsscheibe wurde gekontert aufgesetzt und auf dem Bremsscheibentopf eine dritte angefertigte Scheibe geschraubt und verschweißt. Nun konnte die Polhöhenwiege montiert werden.

Ein Dank auch an Rüdiger, ein Arbeitskollege, der mir die neuen Bremsscheiben gesponsert hat :-)

Nun ist das LX 200 GPS 12" fertig montiert. Die eigentliche Arbeit kommt erst noch. Das Einnorden und exakte Ausrichten auf den Polarstern bedarf viel Geduld.

Hier ist eine neue "Generation" von Adapter. Er besteht aus Acrylglas. Durchmesser 200mm, Dicke 50mm je Scheibe. Das Material ist absolut witterungsbeständig gegen Temperatur und Nässe. Die Verschraubung wurde ebenfalls in Edelstahl 12mm durchgeführt. Zudem verklebte ich noch zwei Libellen im Winkel von 90 Grad.

Somit kann ich regelmäßig die Waage kontrollieren. In der oberen Scheibe ist das Profil von der EQ6 ausgedreht worden. Auch hier sind drei 1m Gewindestangen 12mm in der Betonsäule eingelassen.

Das ist nun meine neue Gartensäule. Ursprünglich aus 100mm Stahlrohr, jetzt 200mm Lüftungsrohr aus Zinkblech, gefüllt mit Armierung und Beton. Wie an der großen, sowohl auch an dieser Säule sind die Stromanschlüsse integriert.

Ich werde mir etwas Zeit lassen mit der Fertigung ( Frühjahr oder schneller :-) ). Es braucht viel Zeit und noch mehr Geld. Schaut doch ab und zu mal rein, wie weit die "Warte" ist.

...... es geht weiter

Hallo Leute, die Wirtschaftskriese hat auch bei uns nicht halt gemacht. Nach langen Preisvergleichen geht es nun aber weiter. Habe dann noch eine Reihe Steine gesetzt und den Innenraum mit Füllmaterial verdichtet. ( Nicht auf Bilder )

mit Verlegekies aufgefüllt. Karin macht es wohl Spaß. Hat ja auch irgendwas von Ordnung :-))

Betonplatten verlegen muß ich aber nicht alle Tage. Ich glaube, es ist mir gut gelungen. So, die Basis ist geschaffen

Anlieferung der Hütte.

Die Fläche habe ich mit Dachpappe abgedeckt und die Balken für den Boden ausgerichtet.

Der Aufbau ging leicht von der Hand. Jede Bohle bekam einen Schutzanstrich vor der Montage. Dann den 1. Lasuranstrich...fertig? Nicht ganz, das Dach muß noch rollen. Die Trägerbalken für das Dach sind bestellt.

Die 6 Trägerrollen für das Dach. Aus Handesüblichen Bockrollen. Die Räder habe ich ausgetauscht gegen Kunststoffrollen aus POM ( Polyoxymethylen ). Sie werden auf einer 5mm Aluschiene laufen. Ein Dank auch an Andreas, ein Arbeitskollege, der seine Freizeit für mich opferte um die Räder zu drehen.

Die Aussparung für den Balken ( Leimbinder 18cm x 8cm x 6m ) ist geschnitten. In den Ecken ist je ein Stützbalken befestigt, wo der Leimbinder drauf zu Liegen kommt.

Dann wurde das Dach von den Wänden mit der Stichsäge getrennt und mit Keilen auf Abstand gehalten. Die Ecken mußten mit der Handsäge getrennt werden.

Thomas überprüft strengstens die bautechnischen Vorschriften :-)) 6m sind nicht so einfach zu Bewältigen....

...aber wenn Karin anpackt, dann gibt's kein Halten mehr. Ich hätte mir für die Montage wohl doch etwas mehr Freiraum schaffen sollen.

Na, ob Tommes den alleine hält ? So, die Balken sind drin...

...und verschraubt

Die Laufschiene ( Alu-Winkelprofil 30x30x5 mm ) aufgeschraubt, Rollen installiert und die Distanzkeile entfernt.

4 große Verschlüße, die verhindern das Wegrollen und Abheben vom Dach bei starken Winden..

.... und es bewegt sich doch.

Als Schlußwort: Ich möchte mich hiermit an dieser Stelle nochmal bei meiner Frau herzlich bedanken, für die Geduld und das Verständnis, was Sie mir entgegen brachte. Mein Dank auch an Thomas und meine Kollegen Rüdiger und Andreas.

Clear skies wünscht euch

Axel Völl